Bo – Im Religionsunterricht sollten die Schüler der Klasse 7a einen Vortrag über Ihr persönliches Vorbild halten…

Vorbilder sind Menschen, die uns inspirieren. Sie versuchen mit Ihren Mitteln die Welt zu verbessern und schaffen es durch Ihre Ausstrahlung und Kreativität größere Ziele zu erreichen.

Mich hat eine besondere Frau beeindruckt, die Ihr Leben den Affen und deren natürliche Umgebung gewidmet hat: Jane Goodall.

Sie wurde 1934 in London geboren und reiste früh nach Afrika, einen Kontinent, den sie nie wieder ganz verlassen wird.

Als Ethologie-Doktor der Universität Cambridge („biologische Untersuchung des Verhaltens“), entdeckte Sie 1960, dass Menschen nicht die einzigen Lebewesen sind, die Werkzeuge benutzen. Sie beobachtete wie ein Schimpanse sich aus einem Ast ein Werkzeug baute, um aus einem Termitenhügel die Termiten rauszuholen. Fast zeitgleich fand sie heraus, dass Schimpansen keine reinen Vegetarier sind.

Sie engagierte sich von da an, um den Erhalt des Lebensraums der Schimpansen und plädierte für Respekt und Mitgefühl für alle Lebewesen. Sie entwickelte zahlreichen Umweltprojekte wie Million Trees zur Pflanzung von Bäumen durch Schüler in Afrika, oder Root & Shoot für die Realisierung von eigenen Umwelt Projekte.

Jane Goodall möchte Millionen von „Sprösslige“ dazu animieren, sich für die Natur zu engagieren und damit großes bewirken.

Ich habe Jane Goodall gewählt, weil ich auch Affen gern mag und, weil sie Ihr Leben lang für ein Ziel gekämpft hat. Sie hat von Ihren Beobachtungen konkreten Projekte abgeleitet und entwickelt. Sie ist durch Ihre Hartnäckigkeit und Charisma Weltberühmt geworden. Sie trat letzte Woche beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos auf. Von dort aus sendet sie der Klasse 7a und darüber hinaus dem MTG folgenden Botschaft: